Zuletzt aktualisiert: Juni 2026
FARMERSORIGIN RICHTLINIE ZUR SORGFALTSPFLICHT IN DER LIEFERKETTE
1. Zweck
FarmersOrigin verpflichtet sich zu einer verantwortungsvollen und transparenten Lieferkette. Diese Richtlinie legt das risikobasierte Sorgfaltspflichtverfahren fest, mit dem wir negative Auswirkungen auf Mensch und Umwelt erkennen, verhindern und beheben, im Einklang mit den OECD Guidelines for Multinational Enterprises und den UN Guiding Principles on Business and Human Rights.
2. Geltungsbereich
Diese Richtlinie gilt für alle Lieferanten auf jeder Stufe unserer Lieferkette, mit besonderem Augenmerk auf Herkunft und Verarbeitung von Kokosfasern in Sri Lanka und Indien. Sie ergänzt unseren Verhaltenskodex für Lieferanten und unsere Sorgfaltspflichten-Erklärung.
3. Unternehmensführung und Verantwortung
Die Gesamtverantwortung für ein verantwortungsvolles Lieferkettenmanagement liegt bei der Geschäftsleitung von FarmersOrigin. Die laufende Verantwortung für die Umsetzung dieser Richtlinie ist benannten Mitarbeitenden übertragen, die über Fortschritte berichten und wesentliche Risiken eskalieren.
4. Risikobasierte Sorgfaltspflicht
Wir folgen einem kontinuierlichen, risikobasierten Sorgfaltspflichtzyklus:
- Erfassen: Transparenz über unsere Lieferanten und die Herkunft unserer Materialien aufbauen und aufrechterhalten.
- Bewerten: tatsächliche und potenzielle negative Auswirkungen auf Arbeitskräfte, Gemeinschaften und Umwelt ermitteln.
- Priorisieren: zuerst auf die wesentlichsten Risiken konzentrieren — nach Schweregrad und Wahrscheinlichkeit.
- Handeln: Erkenntnisse in Entscheidungen einbeziehen und Maßnahmen ergreifen, um diese Risiken zu verhindern oder zu mindern.
- Verfolgen und überprüfen: überwachen, ob unsere Maßnahmen wirken, und unseren Ansatz im Laufe der Zeit anpassen.
5. Anforderungen an Lieferanten
Lieferanten sind verpflichtet, unseren Verhaltenskodex für Lieferanten einzuhalten, im Rahmen der Sorgfaltspflicht angemessen angeforderte Informationen und Unterlagen bereitzustellen und die Rückverfolgbarkeit von Kokosfasern von der Herkunft bis zur Verarbeitung zu unterstützen.
6. Überwachung, Audits und Korrekturmaßnahmen
Wir bewerten und auditieren Lieferanten gegebenenfalls anhand unserer Standards. Werden Probleme festgestellt, vereinbaren wir Korrekturmaßnahmenpläne mit klaren Fristen. Anhaltende oder schwerwiegende Verstöße, die nicht behoben werden, können zu einer Eskalation führen, einschließlich der Beendigung der Geschäftsbeziehung.
7. Beschwerden und Abhilfe
Wir bieten über unsere Kontaktseite einen zugänglichen Kanal, über den Arbeitskräfte, Gemeinschaften und andere Interessengruppen Bedenken äußern können. Wenn wir eine negative Auswirkung verursachen oder zu ihr beitragen, sorgen wir für rechtmäßige Abhilfe oder wirken an ihr mit.
8. Schulung und Kapazitätsaufbau
Wir ziehen Verbesserung dem Rückzug vor. Wo möglich, unterstützen wir Lieferanten dabei, ihre Praktiken im Laufe der Zeit durch Dialog, Anleitung und gemeinsame Erwartungen zu stärken.
9. Berichterstattung und Transparenz
Wir kommunizieren öffentlich über unseren Ansatz zur verantwortungsvollen Beschaffung, unter anderem über unsere Sorgfaltspflichten-Erklärung, und wir beantworten angemessene Anfragen zu der Art und Weise, wie wir mit Lieferkettenrisiken umgehen.
10. Überprüfung
Diese Richtlinie wird mindestens jährlich überprüft und aktualisiert, sobald unsere Sorgfaltspflichtpraktiken reifen.
