Sowohl Kokos als auch Torf sind bewährte Kultursubstrate, doch sie verhalten sich in der Wurzelzone unterschiedlich — und unterscheiden sich deutlich bei der Nachhaltigkeit. So schneidet Kokoserde im Vergleich zu Torfmoos für die professionelle Produktion ab.
Leistung in der Wurzelzone
Kokoserde befeuchtet sich auch nach dem Austrocknen leicht wieder, hält ein starkes Gleichgewicht aus Wasser und Luft und hat einen natürlich höheren, leicht zu steuernden pH. Torf kann im trockenen Zustand wasserabweisend sein und ist tendenziell sauer, was eine Kalkkorrektur erfordert.
- Kokos befeuchtet sich leicht wieder; Torf kann Wasser im trockenen Zustand abstoßen
- Kokos bietet eine ausgezeichnete, dauerhafte luftgefüllte Porosität
- Der pH von Kokos ist leichter zu steuern als der von saurem Torf
Nachhaltigkeit
Kokoserde ist ein erneuerbares Nebenprodukt der jährlichen Kokosnussernte. Torf wird aus kohlenstoffreichen Mooren abgebaut, deren Bildung Jahrtausende dauert — weshalb viele Anbauer und Händler auf torffrei umstellen.
Die Umstellung
Kokos verhält sich bei Ernährung (Pufferung ist wichtig) und Bewässerung anders. Unser Technikteam unterstützt Sie bei der Umstellung mit der richtigen gewaschenen, gepufferten Spezifikation.

